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Kundenprojekte

Schaller Electronic

Die Schaller Electronic GmbH setzt SAP ERP seit 2008 mit den Modulen FI, AA, CO, MM, PP, SD und HR ein. Derzeit arbeiten 12 Anwender mit dem System. Bei der Einführung wurde Selectline abgelöst.


Branche: Konsumgüterindustrie
http://www.schaller-electronic.com


»Wir brauchten dringend eine Lösung, um alle Geschäftsprozesse abbilden zu können «

Kundennutzen

  • Einheitliche Software für alle Geschäftsprozesse
  • Verbesserte Produktkalkulation
  • Hervorragendes Reporting

Schaller Electronic - Das Unternehmen

Die Firma Schaller Electronic GmbH ist ein weltweit operierendes, mittelständisches Unternehmen der Musikindustrie. Mit 140 hochqualifizierten Mitarbeitern in Deutschland fertigen wir unsere Produkte komplett in Eigenregie. Das Unternehmen beliefert weltweit alle namhaften Gitarrenhersteller wie z.B. Fender, Floyd Rose, Gibson, Paul Reed Smith, Rickenbacker, MusicMan mit einem vollständigen Sortiment an Komponenten wie Mechaniken, Tonabnehmer, Stege, Tremolos, Security-Locks und vieles mehr.

Schaller besitzt bei Musikern inzwischen Kultstatus, stellt die Firma doch anerkanntermaßen die international hochwertigsten Komponenten für Saiteninstrumente her. Über ein weltweites Großhändlernetz kann jeder Musiker die originalen Schaller-Präzisionsprodukte beziehen. Bereits seit 1945 bringt Schaller seine Erfahrung in die Entwicklung Ihres Musikinstruments ein. Ausgestattet mit vielen Patenten ist Schaller heute noch führend bei der innovativen Weiterentwicklung eines perfekten Klanges.

Das SAP-Projekt

Mit den weltweiten Geschäftstätigkeiten waren die verschiedenen, weitgehend unverbundenen IT-Anwendungen von Schaller zusehends überfordert. »Wir hatten getrennte Programme für Warenwirtschaft und Unternehmenssteuerung «, erklärt Geschäftsführer Lars Bünning. Dadurch mussten die Mitarbeiter verschiedene Listen manuell führen und auswerten. »Das hat sehr viel Zeit in Anspruch genommen. Trotzdem haben sich immer wieder Fehler eingeschlichen.« Die Geschäftsführung fasste daher den Entschluss, künftig alle Geschäftsprozesse in einer einzigen Lösung abzubilden.

Bünning setzte dabei von Anfang an auf SAP ERP, weil sich alle administrativen Bereiche des Unternehmens vollständig integrieren lassen - vom Auftragseingang über Einkauf, Finanzbuchhaltung und Fakturierung bis hin zu Personalwirtschaft und Controlling. Mit Hilfe der Lösung hat Schaller wichtige Arbeitsprozesse effizienter gestaltet und schont dadurch wertvolle Ressourcen. Das betrifft zum Beispiel die Lizenzkosten für Software, wie Bünning erklärt: »Wir haben alle Altprogramme ersatzlos gestrichen und sparen dadurch viel Geld.«

Reibungslose Einführung in 100 Tagen

Schon vor der Einführung achtete Lars Bünning auf ein strukturiertes Vorgehen. Zusammen mit den Beratungshäusern A.W. Faber-Castell und movento - beide Partner von SAP und Steeb - wurde der Ablauf minutiös geplant. So nahmen die Beteiligten zunächst alle Abläufe im Unpraxislösungen ternehmen unter die Lupe und legten dann fest, wie diese Geschäftsprozesse in der SAP-Lösung abgebildet werden sollten. Dabei griffen die Verantwortlichen weitgehend auf Standards zurück. Lars Bünning: »Einige Geschäftsabläufe konnten wir dadurch sogar straffen und verbessern.« Kräftige Unterstützung kam auch von den Mitarbeitern. Durch ihren Einsatz gelang die reibungslose Umstellung innerhalb von 100 Projekttagen. Zudem konfigurierten die Beteiligten ihre neue Lösung weitgehend selbst, während die Berater der Steeb-Partner wertvolle Hinweise auf mögliche Knackpunkte und Optimierungschancen gaben. »Nicht nur bei der Implementierung, sondern auch beim anschließenden Support erwiesen sich Faber-Castell und movento für uns als perfekte Partner.«

Schlanke Prozesse schaffen

Die Unternehmenssoftware unterstützt Schaller wirkungsvoll im gesamten operativen Geschäft - beispielsweise bei den so genannten Intrastat-Meldungen. Darin müssen exportierende Firmen regelmäßige Angaben über ihren EU-internen Warenverkehr an die Statistikbehörden melden. Bislang fasste Schaller die erforderlichen Daten aus den unterschiedlichen Quellen manuell zusammen und erstellte daraus die entsprechenden Statistiken. Die neue Lösung generiert die Daten nun auf Knopfdruck.

Auch Auswertungen lassen sich bequem aus SAP ERP heraus erstellen. Wo bislang redundante Datenbanken nur unzureichend verbunden waren, verknüpft die Software nun alle relevanten Informationen. So hat der Elektronikhersteller Brüche eliminiert und damit auch Fehlerquellen nachhaltig reduziert.

Schnell und präzise kalkulieren

Die Lösung erleichtert zudem die Preisfindung und schafft eine transparentere Informationsgrundlage zur Stärkung der Kundenbeziehungen - eine komplexe Aufgabe, da Schaller über 500 Produkte in alle Welt liefert. Vor allem die Kalkulation stellte die Mitarbeiter bislang vor Schwierigkeiten: Weil es nicht möglich war, den jeweiligen Deckungsbeitrag für jedes Produkt genau zu ermitteln, musste sich Schaller mit einer Gesamtkalkulation begnügen.

Mit Hilfe der umfassenden Datenbasis lassen sich die entsprechenden Beiträge nun für jedes Produkt einzeln aufschlüsseln. Dabei kann jeder Arbeitsschritt und jedes Einzelteil differenziert nach Personal-, Material- und Gemeinkosten aufgeschlüsselt werden. Auch über seine Kunden weiß Schaller heute mehr als jemals zuvor. So erlauben es Analysewerkzeuge, die exakten Erträge jedes einzelnen Kunden genau auszuweisen. »Wir können schnell und präzise kalkulieren und wissen genau, welchen Spielraum wir bei der Preisfindung haben«, erklärt Lars Bünning.

Besser kalkulieren

Detaillierte Informationen liefert die Lösung auch über das Lager. So verwaltet der Elektronikhersteller nun alle Wareneingangs- und -ausgangsdaten wie auch die Umbuchungen zentral. Dadurch kann Schaller beispielsweise den Bestand an Fertigwaren jederzeit exakt kontrollieren und rechtzeitig nachproduzieren, um Lieferengpässe zu vermeiden. Die Produktion wurde im ersten Schritt nur zum Teil an die ERP-Software angebunden. Sobald ein Produkt fertiggestellt ist, wird es in den Lagerbestand eingebucht. Bünning sieht hier Zukunftspotenzial: »Im zweiten Schritt wollen wir den kompletten Produktionsablauf mit Hilfe von SAP ERP steuern.«

 

Weitere Informationen

Schaller - Ausführlicher Erfahrungsbericht

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