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Kundenprojekte

MCP HEK Tooling

Die MCP HEK Tooling GmbH setzt SAP ERP mit den Modulen FI, AA, CO, MM, PP und SD ein. Insgesamt arbeiten 65 Anwender mit dem ERP-System. Mit der Einführung wurde Ifax abgelöst.


Branche: Metall / Kunststoff
http://www.mcp-group.de


»Die entstandenen Insellösungen harmonierten nicht gut miteinander. Wir brauchten ein großes integriertes System «

Kundennutzen

  • Durchgängige Qualitätssicherung über Prozesskette
  • Aufbau eines firmenübergreifenden Berichtswesens
  • Implementierung des Komplettpaketes zum kostengünstigen Festpreis

MCP HEK Tooling - Das Unternehmen

HEK GmbH gehört zu den weltweit führenden Herstellern von Wismutsalzen. HEK GmbH ist in den Geschäftsbereichen Chemie (Wismutsalzproduktion), Metallurgie (niedrigschmelzende Legierungen und unterschiedliche Formen und Reinheiten diverser NE-Metalle) und Werkzeugtechnologien tätig. Seit 1957 Zugehörigkeit von HEK zur MCP-Group.

Das SAP-Projekt

Aufgrund der vielfältigen Produkte und Fertigungsarten, Versandhandel und Lohnverarbeitung sowie remote arbeitender Außendienstmitarbeiter setzte HEK schon 1998 das ERP-Programm IFAX Open ein, das jedoch nicht alle Anforderungen abdecken konnte. In den letzten Jahren unterstützte der Hersteller die Software laut HEK nicht mehr ausreichend und der Support ließ zu wünschen übrig. »Die entstandenen Insellösungen harmonierten nicht gut miteinander. Wir brauchten ein großes integriertes System«, erklärt Udo-Jürgen Schulz, Leiter Informationssysteme bei HEK in Lübeck.

Im März 2005 beschloss die HEK GmbH, nach einer umfangreichen Ausschreibung eine neue Business-Software auszuwählen. Das Anforderungsprofil wurde an 16 ERP-Anbieter verschickt und zählte rund 1.200 Fragestellungen in den Kriterien Beschaffung, Fertigung, Materialwirtschaft und Vertrieb. Ziel der neuen Lösung war, die Unternehmensgruppe in den wesentlichen Funktionsbereichen softwaretechnisch neu auszurichten, um die Geschäftsprozesse zu unterstützen bzw. zu beschleunigen und verlässliche Reports mit stundenaktuellen Kennzahlen zum Unternehmenserfolg zu erhalten.

Wichtig war der HEK eine weitestgehend standardisierte Software für den Bereich Produktionsplanung und -steuerung, die in die vorhandene eine Umgebung eingebunden werden konnte. Nach der Entscheidung über das System sollte der Anbieter einen Entwicklungsprototyp aufbauen und diesen in ein Produktivsystem mit rund 50 Arbeitsplätzen überführen.

Von den 16 Anbietern wurden vier genau unter die Lupe genommen, die sowohl SAP als auch andere ERP-Softwaresysteme anboten: »Einer konnte den Zeitrahmen nicht einhalten, bei anderen stimmte das Preis-Leistungsverhältnis nicht. Für SAP und das Customizing durch Steeb sprach, dass wir uns als Mittelständler mit unseren speziellen Anforderungen von Anfang an sehr gut verstanden fühlten. Steeb hat zum Beispiel als einziger Anbieter einen zweitägigen Workshop mit uns durchgeführt, um zu prüfen, ob SAP überhaupt die richtige Lösung sein konnte und welcher Aufwand entstünde«, sagt Schulz.

Ein weiteres Plus war ein Festpreisangebot von Steeb, welches aus »Steeb Fix ERP«, einem vorkonfigurierten ERP-System und einer darauf aufbauenden Branchenlösung besteht. Beide werden im Rahmen eines Deltaworkshops kundenindividuell zugeschnitten. Das Fix ERP für HEK umfasste »serienmäßig« die einsatzfertige Lösung für die betriebswirtschaftlichen Anwendungen wie Finanzwesen und Controlling, Lager- und Fertigungssteuerung, Einkauf und Verkauf. Damit sollten 80 Prozent der Geschäftsabläufe abgedeckt werden.

Vier Monate harte Arbeit

Neben den fünf Steeb-Beratern und zwei IT-Spezialisten der HEK GmbH kam den rund 15 Key Usern aus allen Fachbereichen eine wichtige Rolle zu, weil sie direktes Feedback geben konnten: »Sie wurden auf das neue System geschult, brachten ihre Ideen und Vorstellungen hinsichtlich Funktion und Handhabbarkeit der Abläufe ein, überprüften in Tests den Anpassungsfortschritt der Anwendungen und schulten anschließend ihre Mitarbeiter«, erklärt Schulz.

Danach erfolgte die Feintunig-Phase mit Tests und Nachjustieren, bis alles bestimmungsgemäß funktionierte. Dieses Vorgehen ist typisch für SAP-Einführungsprojekte, da es aufgrund der unternehmensspezifischen Anwendungen - seien es Datenbanken, Formularwesen oder Berechtigungskonzepte - anfangs gelegentlich Fehler auftreten können: »Den größten Aufwand hatten wir mit der Erstellung des Berechtigungskonzeptes, das zwar im SAP-Standard vorhanden, aber für jeden User und einzelne Gruppen anzupassen war. Da wir dafür zu wenig Personal hatten, musste diese Arbeit quasi nebenbei gemacht werden«, erläutert Schulz.

In Time and Budget

Trotz aller Test- und Nachjustierungsdurchläufe war das Projekt nach nur vier Monaten zum Jahresende erfolgreich abgeschlossen - und das in Time and Budget: Im November lief der erste Integrationstest erfolgreich, Anfang Dezember wurden die Stammdaten aus dem alten System übernommen und die Anwender geschult. Dann erfolgte der zweite Integrationstest mit allen Stammdaten und SAP-Modulen.

 

Weitere Informationen

MCP HEK - Ausführlicher Erfahrungsbericht

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