Kundenprojekte
Gebr. Sanders
Die Gebr. Sanders GmbH & Co. KG setzt SAP ERP seit 2003 ein. In den Folgejahren wurde das System schrittweise erweitert und in andere Standorte ausgerollt. Derzeit gibt es 50 Anwender im Unternehmen. Abgelöst wurden mehrere Eigenentwicklungen.
Branche: Konsumgüterindustrie
http://www.sanders-of-germany.de
»Steeb hat uns überzeugt, denn Steeb hat eine große Nähe zu SAP u. spricht die Sprache des Mittelstandes «
Kundennutzen
- Hohe Kostenkontrolle durch nahtlose Einbindung von Finanzwesen und Controlling
- Verringerte Sicherheitsbest. und Lagerhaltungskosten
- Kürzere Entscheidungsprozesse
Gebr. Sanders - Das Unternehmen
Sanders ist eine der ersten Adressen für Bettwaren aller Art. Das Sortiment umfasst hochwertige Inletthüllen (mit Daunen, Federn oder Fasern gefüllt) und daunendichte Betttextilien. Sanders hat ca. 2.000 Kunden aus dem Betten-, Möbel- und Versandhandel. Marken: Atelier by Sanders, Emotions, Estella, ClimaBalance und Medinight.
Das SAP-Projekt
Im Unterschied zu vielen anderen Betrieben der Branche ist Sanders ein vollstufiger Textilbetrieb geblieben, der vom Garn bis zum fertigen Endprodukt alles im eigenen Hause produziert. Auch die Software entwickelte das Unternehmen bislang in Eigenregie. Die IT-Landschaft ließ sich jedoch nur mit einem hohen Aufwand modernisieren und war von Medienbrüchen gekennzeichnet. So fehlte beispielsweise eine durchgängige Abbildung der Warenbewegungen. Zudem erschwerte die heterogene und grobe Datenstruktur schnelle und exakte Auswertungen.Auf den Ratschlag einer Unternehmensberatung hin beschloss Sanders die Einführung von SAP ERP. Mit der Steeb Anwendungssysteme GmbH war schnell ein erfahrener Implementierungspartner gefunden. »Steeb hat uns überzeugt, denn Steeb hat eine große Nähe zu SAP und spricht die Sprache des Mittelstandes.
Pünktlich zum Stichtag: Go-live nach 88 Tagen
Das war enorm wichtig für uns«, so Rolf Wermeyer, DV-Leiter bei der Gebr. Sanders GmbH. Nach 88 Tagen - genau zum vereinbarten Stichtag - erfolgte der Go-live. Anschließend kümmerte sich das zehnköpfige Projektteam um die Datenmodellierung nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten sowie um das Feintuning.
Materialbestand auf ein Minimum reduziert
Sanders profitiert seitdem in vieler Hinsicht von der Unternehmenssoftware. So arbeitet die Produktion inzwischen mit automatisch erstellten und vollständigen Stücklisten, die früher teilweise manuell angelegt werden mussten. Vor Projektbeginn vorhandene Brüche, zum Beispiel zwischen der Meterwarenabwicklung und der Konfektionierung, sind bei Sanders ebenfalls Vergangenheit.
Alle Fertigungsprozesse sind durchgängig elektronisch abgebildet und datentechnisch mit den anderen Funktionsbereichen des Unternehmens verknüpft. Ein Vorteil der unternehmensweit verfügbaren Daten ist eine wesentlich exaktere Planung, die im Echtzeit-Abgleich mit dem Materialbestand erfolgt. »Dadurch konnten wir unsere Sicherheitsbestände und damit auch die Lagerhaltungskosten auf ein Minimum reduzieren«, erklärt Rolf Wermeyer.
Produktionsprozesse ohne IT-Experten anpassen
Einen weiteren Vorteil sieht Wermeyer darin, dass Mitarbeiter in der Produktion bei Bedarf selbstständig Prozesse verändern können. »Das war früher sehr kompliziert und ausschließlich mit Hilfe der IT-Abteilung möglich«, erläutert der IT-Experte. »Jetzt lassen sich die automatisierten Abläufe bei Bedarf rasch manuell verändern, beispielsweise wenn die Stücklistenauflösung für ein bestimmtes Produkt angepasst werden muss.« Für Rolf Wermeyer ist diese Flexibilität eine der größten Stärken von SAP ERP: »Wir können unsere Prozesse schnell anpassen und sind damit für kommende Anforderungen bestens gerüstet.«
Mit einheitlichen Daten sicher entscheiden
Marketingleiter Björn Schall überzeugen darüber hinaus vor allem die variablen Analyse- und Berichtsoptionen. »Früher haben wir mit monatlichen Berichten auf der Basis von grob strukturierten Standardlisten gearbeitet«, erklärt der Marketingleiter. »Heute nutzen wir den gesamten Datenbestand. Dadurch weiß ich innerhalb von Sekunden, wie beispielsweise der aktuelle Auftragseingang aussieht und wie sich die Deckungsbeiträge je Kunde oder Artikel entwickeln.« Da das gesamte Management unternehmensweit einheitliche Daten nutzt, sind auch die Entscheidungsprozesse kürzer geworden. »Natürlich hat jeder seine eigene Sicht auf die Dinge, aber wir sprechen immer über die gleichen Zahlen. Dadurch kommen wir bei wichtigen Fragestellungen sehr viel schneller voran.« Automatisierte Buchungen beschleunigen die Lohnabrechnung.
Auch bei der Kostenkontrolle hat Sanders einen großen Schritt nach vorne gemacht. So lässt sich der Stückverbrauch exakt definieren. Das Controlling überblickt jederzeit die Herstellungskosten und erstellt auf Basis der vorhandenen Informationen präzise Vorkalkulationen. Zugleich entlasten automatisierte Buchungsprozesse die Mitarbeiter im Rechnungswesen. »Wir sparen zum Beispiel in der Lohnabrechnung sehr viel Zeit, weil kaum noch manuelle Extrabuchungen anfallen«, erklärt Rolf Wermeyer. Die hochverfügbaren Daten unterstützen Sanders auch bei Verhandlungen.


