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Kundenprojekte

Berliner Glas

Die Berliner Glas KGaA setzt SAP ERP seit 2007 ein, mit derzeit 175 Anwendern. Der Roll-out erfolgte in mehreren Stufen mit der Anbindung von Tochtergesellschaften in den USA, der Schweiz und China. Zur Ablösung stand Baan IV.


Branche: Hightech / Elektronik, Geräte- / Komponentenbau
http://www.berlinerglas.de


»Steeb hat große Erfahrung in der Durchführung von SAP-Projekten und entsprechendes Prozessverständnis «

Kundennutzen

  • Einheitliche Datenbasis
  • Bessere Engpassermittlung
  • Verbesserung der Termintreue

Berliner Glas - Das Unternehmen

Die Berliner Glas KGaA Herbert Kubatz GmbH & Co. ist einer der führen den europäischen Anbieter von präzisionsoptischen Komponenten, optomechanischen und elektrooptischen Modulen, Baugruppen und integrierten Systemen sowie hochwertig veredelten technischen Gläsern. Das High-Tech-Unternehmen entwickelt Lösungen für die Halbleiterindustrie, Biotechnologie und Medizin, die Informations- und Kommunikationstechnologie oder die industrielle Sensorik.

Zur Berliner-Glas-Gruppe gehören außerdem Tochtergesellschaften in Deutschland, der Schweiz, China und den USA. Das eigentümergeführte Familienunternehmen wurde im Jahr 1952 gegründet. Berliner Glas beschäftigt in Berlin rund 500 Mitarbeiter, in der Berliner-Glas-Gruppe arbeiten insgesamt 960 Mitarbeiter.

Das SAP-Projekt

Seit der Jahrtausendwende hat sich Berliner Glas durch Übernahmen stetig organisch vergrößert und auch die Produktpalette ist in den letzten Jahren stark gewachsen. Die bisher in drei Niederlassungen genutzte Unternehmenssoftware Baan IV stieß dadurch an ihre Grenzen. Ein Releasewechsel wurde nötig, um die gestiegenen Anforderungen insbesondere in der Produktion, der Produktionsabwicklung und der Kapazitätsplanung erfüllen zu können. »Da schnell klar war, dass der Releasewechsel sehr umfangreich ausfallen würde und einer komplett neuen Softwarelösung nahekam, hoben wir die Entscheidung von der taktischen auf die strategische Ebene«, erläutert Stefan Setz, Leiter des IT-Servicecenter bei Berliner Glas.

In die engere Wahl für eine integrierte Unternehmenssoftware fielen schließlich mehrere mittelständische ERP-Lösungen. »Nachdem Baan verkauft wurde und uns die Weiterentwicklung der Software unsicher erschien, entschieden wir uns für einen Anbieterwechsel. Der Markführer SAP zeigte sich uns gerade bei den Themen Zukunftssicherheit und Integrationsfähigkeit als die geeignetere Alternative«, betont Setz. Hinzu kamen die besseren Entwicklungsmöglichkeiten für die gesamte Firmengruppe. Denn die Tochter SwissOptic nutzt bereits seit einigen Jahren SAP. Auch die Funktionalitäten von SAP ERP hätten überzeugt, da sie die Anforderungen eines mittelständischen Unternehmens am besten abbildeten.

Für die Auswahl eines SAP-Dienstleisters, der Berliner Glas bei der Einführung der neuen Software unterstützen sollte, wurde eine mehrstufige Ausschreibung durchgeführt. Dabei konnte sich der SAP-Lösungsanbieter Steeb Anwendungssysteme durchsetzen. »Die integrierte ERP-Lösung und die überzeugende Beratungsqualität haben letztendlich den Ausschlag für die Entscheidung zugunsten einer SAP-Lösung von Steeb gegeben«, erläutert Jörg Bannicke, Mitglied der Geschäftsleitung bei Berliner Glas. Nicht nur die Führungsebene, auch die Fachabteilung hatte einen guten Eindruck von Steeb: »Wir hatten das Gefühl, dass hier viel Sachkompetenz und ein starkes Team im Hintergrund vorhanden ist«, bemerkt Setz. »Die Berater hatten eine gute Art, auf uns einzugehen, uns zu verstehen. Denn das ist ja nicht einfach bei so speziellen Prozessen und Produkten«, ergänzt er. Auch das Know-how und die Erfahrung der Berater bei Einführungsprojekten für Auftragsfertiger hätten sofort überzeugt.

Mittelstandsgerechte Einführung

Die Umstellung auf SAP ERP sollte zunächst am Berliner Standort erfolgen. Die Niederlassungen in Schwäbisch Hall und Syrgenstein waren erst in einem zweiten Projekt geplant. Primäres Ziel bei der Einführung von SAP ERP war es, die abteilungsübergreifenden Abläufe in den Standorten zu verbessern.

Um die wichtigsten Unternehmensprozesse zu definieren, wählte Berliner Glas mehrere Hauptanwender aus. Diese legten gemeinsam die grundlegenden Abläufe ihrer Bereiche Personalwesen, Finanzwesen, Controlling, Materialmanagement, Vertrieb, Qualitätsmanagement und Produktionsplanung fest und stellten diese den Beratern vor. Steeb nutzte für die Einführungsphase die hauseigene Customizing-Werkstatt. Dabei wird mit einer standardisierten Methode ein speziell auf die Kundenanforderungen abgestimmter Prototyp erstellt. Dieser bildet bereits rund 70 Prozent der Prozesse ab und wird anschließend ressourcenschonend implementiert. Setz erinnert sich: »Bereits nach zwei Monaten ging es ans Feintuning. Der Prototyp wurde modulweise weiter ausgebaut, um von den Hauptprozessen auf die Nebenprozesse, auf Spezifika und Sonderfälle zu kommen.« Eine Herausforderung sei es gewesen, die Schnittstellen zwischen den einzelnen Modulen sauber abzubilden.

Nach nur neun Monaten Einführungszeit konnte Berliner Glas schließlich pünktlich die neue Unternehmenslösung live schalten. Und es funktionierte. Alle Produkte konnten termingerecht geliefert werden, der Ressourcenbedarf stockte zu keiner Zeit und auch die Produktion verlief gut.

In die Zukunft

Nach einem Jahr lässt sich bilanzieren, dass durch die Einführung der SAP-Lösung eine höhere Datentransparenz erreicht wurde. Dadurch kann das High-Tech-Unternehmen schneller liefern und den Produkten eine bessere Preiskalkulation zugrunde legen. »Natürlich haben wir noch vieles am System zu tun, nicht alle Anforderungen sind schon umgesetzt. Aber die Datenbasis von SAP hilft uns, schneller Auskünfte treffen und genauer kalkulieren zu können. Wir können nun genau sagen, was kostet das Produkt wirklich, wo sind Engpässe zu erwarten und wo müssen wir schneller reagieren. Alle Unternehmensbereiche sind durch die integrierten Prozesse besser aufeinander abgestimmt«, resümiert Setz. Von diesen Prozessinnovationen profitieren auch die Kunden, da durch die bessere Terminübersicht und -abstimmung die Liefertreue verbessert werden konnte.

 

Weitere Informationen

Berliner Glas - Ausführlicher Erfahrungsbericht

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